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Johann the Ghost

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1

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 01:10

Identifizierung von Bunkertypen

Hallo Bunkerforscher!
Wie einige wissen bin ich kein experte bei den bunkertypen deshalb brauche ich eure hilfe!

hier die ersten bilder!
»Johann the Ghost« hat folgende Dateien angehängt:
  • DSC06027.JPG (114,62 kB - 230 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Juni 2018, 13:08)
  • DSC06062.JPG (100,65 kB - 235 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Juni 2018, 13:08)
  • DSC06061.JPG (105 kB - 234 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Juni 2018, 13:08)
"In drei Tagen an die Maas, am vierten Tag über die Maas!"

Si vis pacem para bellum

Bunkervos

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2

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 01:57

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Hallo Johan
Deine 2e Foto (DSC06062.JPG [ 98.29 KiB ) ist nach meine Meinung der Bunker 107 auf der Peterberg sehe :

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bunkervos.nl/nieuwe%20site/inhoud/Westwall/Noord%20Eifel/Peterberg%20Ochsenkopf/Peterberg%20107%20Regelbau%2010%20mit/slides/03-A-107.html">http://www.bunkervos.nl/nieuwe%20site/i ... A-107.html</a><!-- m -->

Grüsse
Bunkervos

PS. Ein Regelbau 10 mit Angehängte Kampfraum

Johann the Ghost

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3

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 12:47

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Danke dir sehr hilfreich!
jetzt fehlt nur noch das 3. bild! könnte dies eine pak garage gewesen sein?
&quot;In drei Tagen an die Maas, am vierten Tag über die Maas!&quot;

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4

Freitag, 30. Dezember 2011, 00:13

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Gibt es noch mehr Bilder von Bild 3? Ich kann leider mit zwei Mauerresten nichts anfangen :cry: Wenigstens vielleicht ein paar Nahaufnahmen oder so... :|

MfG
Martin
Wer suchet der findet
Zu erreichen unter Skype: bunker-martin

Johann the Ghost

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5

Freitag, 30. Dezember 2011, 10:29

Re: Identifizierung von Bunkertypen

nein leider nicht die bullen auf der wiese hatten was dagegen!
ich meine das es fast ein rechtwinkliges gebäuder ist (war)
&quot;In drei Tagen an die Maas, am vierten Tag über die Maas!&quot;

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pavel

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6

Samstag, 31. Dezember 2011, 13:45

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Hallo Johann,

wenn das dritte Bild im Schwarzwald aufgenommen worden ist, so könnte es sich um eine Anlage handeln, die F. Wein in seinem Buch "Die Sperrstellen im Schwarzwald" als Vierschartenstand bezeichnet. Es handelt sich hierbei eher um einen befestigten Schuppen als um einen Bunker: die 30 cm starken Betonwände wurden auf einem Streifenfundament aufgebaut, ein betoniertes Dach gab es meines Wissens nicht. Das Bauwerk besaß Gewehr- und MG-Scharten in zwei bis vier Wänden, je nach Lage und Aufgabe. Solche Bauwerke findet man auch am Oberrhein.
Vielleicht kannst du mir die genaue Lage per PN schicken?

Grüße
pavel

pavel

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7

Montag, 2. Januar 2012, 19:19

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Hallo Johann,

das Teil steht also im Hürtgenwald. Damit scheidet mein Vorschlag aus. Aber es hat trotzdem eine gewisse Ähnlichkeit mit einem befestigten Schuppen alias Vierschartenstand. Auf deinem Bild entdeckt man einen Sehschlitz neben einer der Scharten und an der Wand rechts im Bild meine ich eine Abrisskante der Decke zu erkennen, beides kenne ich von den Vierschartenständen im Schwarzwald und am Oberrhein nicht.
Ich denke, daß es sich auch in deinem Fall um einen befestigten Schuppen handeln könnte, der jedoch etwas modernisiert worden ist. Es scheint mir kein Regelbau zu sein. Vielleicht könnte das Baujahr weiter helfen.

Grüße
pavel

pavel

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8

Montag, 2. Januar 2012, 20:35

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Hallo Johann,

manchmal sieht man den Bunker vor lauter Beton nicht, so ging es mir jedenfalls bei dem dritten Bild. Je länger ich mir das Bild angeschaut habe, um so mehr kamen mir Zweifel an dem rechtechigen Grundriss, den du erwähnt hast. Und da ging bei mir die Laterne an: Der Grundriss ist tatsächlich nicht rechteckig, also vergiss die befestigten Schuppen. Dein Bild zeigt einen Regelbau D-2!

Grüße
pavel

fritz

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9

Montag, 2. Januar 2012, 20:39

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Die ersten 2 Bilder zeigen nen viereckigen Lüfter,was auf einen frühen Bau hinweist,diese wurden später nur noch sporadisch verbaut,bis sie aufgebraucht waren.
Gruss Fritz

Johann the Ghost

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10

Montag, 2. Januar 2012, 22:08

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Zitat von »"pavel"«

Hallo Johann,

manchmal sieht man den Bunker vor lauter Beton nicht, so ging es mir jedenfalls bei dem dritten Bild. Je länger ich mir das Bild angeschaut habe, um so mehr kamen mir Zweifel an dem rechtechigen Grundriss, den du erwähnt hast. Und da ging bei mir die Laterne an: Der Grundriss ist tatsächlich nicht rechteckig, also vergiss die befestigten Schuppen. Dein Bild zeigt einen Regelbau D-2!

Grüße
pavel



D-2!? Pakgarage???
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Johann the Ghost

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11

Montag, 2. Januar 2012, 22:12

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Generell mal danke an alle! wie gesagt bin anfänger und finde die bauwerke toll! und will lernen!!!
&quot;In drei Tagen an die Maas, am vierten Tag über die Maas!&quot;

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12

Montag, 2. Januar 2012, 23:25

Re: Identifizierung von Bunkertypen

D-2 ist eine MG-Schartenstand. Wandstärke sagenhafte 30cm. Moment, ich schau mal was die Bibel zu den D-Bauwerken sagt. Ich zitiere:
"Die Bauten in Ausbaustärke D unterscheiden sich von den stärkeren Anlagen grundsätzlich, indem sie als reine Sperranlagen nicht für die Unterbringung von
Mannschaften eingerichtet sind. Durch ihre geringe Wandstärke von nur 0,30 m Beton sind sie ohnehin nur für kurzzeitigen Widerstand durch ortsansässige
Besatzung geeignet. Deswegen fehlt ihnen auch die Ausstattung mit Betten und die Lüftungsanlage, ihre Raumhöhe ist auf 1,90 m beschränkt.
Als Regelbauten sind nur MG-Schartenstände überliefert. An ausgeführten Anlagen findet man in der Eifel im Bereich der „Grenzwachtstellung" noch einfache Pak-
Unterstellräume einheitlicher Bauart.
Nr. Kennziffer Bezeichnung Betonvolumen (m3)
1 509B01 MG- Schartenstand 14,8
2 509B01 MG- Schartenstand 14,0
3 509B01 MG- Schartenstand 11,2
1 159B9 MG- Schartenstand 8,4
5 160B9 MG- Schartenstand 14,5
— — Pak- Unterstellraum ca. 11,3
Die Hauptscharten der MG-Stände besitzen die Schartenplatte 422P01 (30 mm) mit Schieberverschluss. Die Türen sind zweiteilige Panzertüren 17P7 (0,80 x 1,70 m) mit 20 mm Stärke. Der Pak-Unterstellraum besitzt nur ein Holztor. Der Regelbau D-5 besitzt statt der üblichen Trägerdecke nur eine Wellblechschalung. Der Bau von Anlagen der Ausbaustärke D wurde bereits am 16. 6. 38 von In West untersagt, begonnene Stände sollten vollendet werden." Zitat Ende!

MfG
Martin
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13

Dienstag, 3. Januar 2012, 13:35

Re: Identifizierung von Bunkertypen

Danke dir das nenne ich mal eine antwort sehr hilfreich!
und wieder ein stückchen weiter!
ein junger bunkerforscher ich bin viel lernen ich noch muß! 028.gif
&quot;In drei Tagen an die Maas, am vierten Tag über die Maas!&quot;

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