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Montag, 19. Oktober 2009, 18:40

Das Unterforum Bauformenkatalog

In diesem Unterforum gibt es (künftig) Grundrisse von deutschen Bunkertypen der zwanziger und dreißiger Jahre die jedem frei zur Verfügung stehen als Open Content. Wer diese Grundrisse bearbeiten oder ergänzen möchte oder selber weitere Grundrisse zeichnen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

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Montag, 19. Oktober 2009, 21:14

Warum dieses Unterforum?

Warum dieses Unterforum?

1) Regelmäßig tauchen Fragen nach Grundrissen von „Regelbauten“ auf, wo man sie erhält und wie die entstanden sind. Es gibt mittlerweile eine Menge Literatur darüber, aber die enthaltenen Grundrisse sind dann auf Papier gedruckt (und sind nicht so leicht portierbar), manchmal sind die Bücher vergriffen oder sehr teuer (Bettinger & Büren will sich verständlicherweise nicht jeder gönnen), sie unterliegen Autorenrechten und manchmal sind die Grundrisse oder ihre Beschriftungen schlichtweg falsch.
Die hier vorgestellten Zeichnungen und Texte sind in digitaler Form und leicht kopierbar, sie sind frei verfügbar und sie unterliegen einer
Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz. Das bedeutet, daß jeder diese Zeichnungen und Texte ungefragt nehmen, verändern und verwenden kann.

Mit diesem Unterforum soll mit der Zeit ein frei verfügbares Archiv für Regelbauten und Bauformen der deutschen Landesbefestigungen entstehen, das keineswegs nur meine Ansicht der Dinge wiedergeben soll. Jeder kann gerne seine Ansichten, Kritik, Ergänzungen und Korrekturen mitteilen, dafür ist es auch ein Forum. Wer Grundrisse korrigieren oder ergänzen will, kann gerne von mir die DWG-Datei (AutoCad) bekommen.
Gib mir aber die Zeit um diese Grundrisse aufzubereiten und bereit zu stellen und auch die beschreibenden Texte in diesem Unterforum werden sich weiter entwickeln.

2) Der zweite Grund liegt darin, daß Regelbau nicht gleich Regelbau ist. Es gibt zahlreiche Varianten und Entwicklungsstufen, die mal regional, mal überregional vorkommen. Mit den hier vorgestellten Grundrissen möchte ich diese Vielfalt aufzeigen und ein Instrument anbieten diese Bauformen zu zuordnen.


Gibt es einen Haken?

Nur einen: Die Texte und Abbildungen die im Unterforum „Bauformenkatalog“ verfügbar sind, könnt ihr nicht editieren. Wer sie zur Diskussion stellen, ergänzen oder korrigieren will, ist herzlich dazu im Unterforum „Diskussion“ eingeladen. Der Übersichtlichkeit wegen werde ich eure Verbesserungsvorschläge in Form von Texten und Abbildungen in das Unterforum „Bauformenkatalog“ einpflegen.

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Freitag, 11. Dezember 2009, 14:35

Über die Lizenzbedingung der Namensnennung

Über die Lizenzbedingung der Namensnennung


Der Bauformenkatalog von Patrice Wijnands steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz.

Diese Lizenz ist nach der deutschen Gesetzgebung die äußerste mir bekannte Möglichkeit, mich (fast) all meiner Autorenrechten zu entledigen und die Weiterverwendung von Zeichnungen und Texten (nennen wir sie "Inhalte") pauschal zu gestatten. Das gilt aber nur für Inhalte, die ich in diesem Unterforum veröffentliche, nicht für Inhalte die anderswo erschienen sind oder noch erscheinen werden.

Das bedeutet, daß jeder die Inhalte dieses Unterforums ungefragt nehmen, verändern und verwenden kann.
Jeder kann diese Zeichnungen und Texte sammeln, ins Feld mitnehmen, zur Illustration in Foto-Alben einbauen oder in eigene Bücher oder Internetseiten veröffentlichen.

Wer aber diese Inhalte veröffentlicht (egal ob digital oder auf Papier, auf Webseiten oder in Foren), muß genau genommen meinen Namen nennen.
Ich will das folgendermaßen handhaben:
- Niemand muß sich die Mühe machen Zeichnungen nachzuzeichnen, Wandschraffuren zu übertünchen oder den Maßstabsbalken zu entfernen, damit es nicht mehr nach meiner Arbeit aussieht. Die Weitergabe ist legal.
- Dadurch muß niemand verschweigen, daß er diese Inhalte von mir hat.
- Wenn Inhalte veröffentlicht werden, werde ich nichts gegen unterlassene Namensnennungen unternehmen, solange der Autor der Veröffentlichung diese Inhalte nicht als sein Eigentum präsentiert. Sie sind "Gemeingut".
- Für Veröffentlichungen außerhalb dieses Forums ist es trotzdem eine gute Praxis seine Quelle zu nennen, allein schon um nachvollziehen zu können, daß eine falsche Behauptung von mir stammt. Ein seriöser, glaubhafter Autor würde das durch den Satz "Text & Zeichnung Patrice Wijnands" machen.

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Sonntag, 20. Dezember 2009, 21:20

Was ist eine Bauform?

Was ist eine Bauform?

Eine Idee hinter dem Bauformenkatalog ist, dass viele Regelbauten in Varianten vorkommen und meiner Ansicht nach zu unrecht alle oft als "Sonderkonstruktionen" abgetan werden. "Sonderkonstruktionen" werden in Akten und Literatur meistens als einmalige, gesonderte Entwürfe betrachtet.

Eine Akte die ich als Beispiel nehmen möchte, ist die Bauwerksliste der Neckar-Enz-Stellung ("Listenmäßige Zusammenstellung der Bauwerke u. Anlagen im Bereich der Neckar-Enz-Stellung", "Festungs Dienststelle Karlsruhe", 1944), die meistens Regelbaunummern erwähnt, auch wenn ein Bauwerk dem Gelände angepasst wurde, aber daneben auch die Bezeichnung "S.K." führt (wovon ich annehme, das sie "Sonderkonstruktion" bedeutet) wenn ein Grundriss stark abgewandelt oder als einmalig betrachtet wurde.

Schon Manfred Groß (1982, S. 138) hatte erkannt, dass viele Bauwerke, die in Steilhängen eingebaut wurden eigentlich noch immer Regelbauten entsprechen und nur um zusätzliche Hangschutzwände und Überdeckungen ergänzt wurden. Er nannte sie "Sonderausführungen".

Bettinger & Büren (1990) nennen einmalige Anlagen zur Brückenverteidigung bei Mettlach, Besseringen und Merzig oder zur Verteidigung von Stauwehren wie bei Blieskastel oder Dusenbrücken (Band II, Kapitel 1.1.6 "Sonderkonstruktionen").

Jedoch nennen sie im Kapitel 1.4.8 ("Sonderbauten") auch Bauwerke, die keineswegs nur einmal vorkommen, wie eine Variante des Regelbaus 105d (Abb. 187), eine Variante des Regelbaus 107d (Abb. 189) oder die um einen MG-Schartenstand ergänzten Regelbauten 10 im Bienwald (Abb. 192/x, Bauform [1105]). (Nehmen wir mal an, die Begriffe "Sonderkonstruktionen" und "Sonderbauten" werden in Bettinger & Büren als Synonyme gehandhabt, schließlich werden sie im Text nirgends definiert.)
Es sind vielleicht keine "saubere" Regelbauten, aber "echte" Sonderkonstruktionen doch auch nicht?

Betrachten wir dann die Varianten der Regelbauten B1-5 oder B1-13, die ich heute unter den Bauformen [1072] und [1071] führe. Diese findet man in der Pfalz und im Bienwald regelrecht zahlreich. Sind das dann auch noch Sonderkonstruktionen?

Und wie ordnet man Bauwerken zu, die praktisch exakt dem Regelbau entsprechen, jedoch individuell kleine Anpassungen aufweisen, wie verstärkte Seitenwände, andere Schartenformen oder alternative Einbauteile? Auch als Sonderkonstruktion?

Diese Fragen würde man erst dann beantworten können, wenn wir Akten hätten, die alle diese Grundrisse und Varianten benennen.

Trotzdem, auch ohne solche Akten, denke ich dass es durchaus sinnvoll sein kann, mehrfach vorkommende Grundrisse als "Typen" zu katalogisieren, auch wenn ich keine Regelbaunummer dafür aktenmäßig nachweisen kann.

Bevor man das macht, braucht es dann erst recht eine theoretische Grundlage, die Begriffe wie Bauform, Regelbau, Sonderkonstruktion und Sonderausführung definiert, damit sich Bauformen und Regelbauten einerseits von Sonderkonstruktionen andererseits abgrenzen lassen.

Beachtet, diese Definitionen werden so in keiner Akte erwähnt. Ich verwende die gleichen Begriffe und aus Mangel an eine aktenmäßige Definition formuliere ich die Grenzen zwischen diesen Begriffen selbst.

Zudem führe ich auch zwei neue Begriffe ein:
- Den Begriff "Bauform" stelle ich an die Basis der gesamten Typologie und beinhaltet explizit alle Regelbauten und alle andere "Typen", wofür sich keine Regelbaunummer aktenmäßig auftreiben lässt.
- Ein Neuzugang ist der Begriff "Zusatz". Mit "Zusätzen" meine ich zum Beispiel Hangschutzwände und Überdeckungen (die Manfred Groß noch als "Sonderausführung" deklarierte). Ich möchte ganz bewusst den gesonderten Begriff "Zusatz" einführen, weil bislang kein Begriff Veränderungen IM Regelbau unterscheidet von Ergänzungen außerhalb des Regelbaus, die seinen eigentlichen Grundriss nicht mal antasten.

Jeder ist frei diese Definitionen zu kritisieren und anzuzweifeln, das steht außer Frage. Ihre Formulierungen haben sich über die Jahre entwickelt, jedoch seit 2004 kaum mehr verändert. Ihr seid alle herzlich eingeladen diese Definitionen, ihre Regel und Ausnahmen und ihre Formulierung kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls Korrekturen vorzuschlagen. Diese Definitionen bilden die Grundlage für alle typologischen Überlegungen, die ich im Bauformenkatalog und im Objektkatalog anstelle.

Meine Definitionen für Bauform, Regelbau, Zusatz, Sonderkonstruktion und Sonderausführung findet ihr im nachfolgenden Beitrag.

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Sonntag, 20. Dezember 2009, 21:50

Metadaten des Bauformenkataloges

Metadaten des Bauformenkataloges (1)

Die folgenden Definitionen bilden die theoretische Grundlage des Bauformenkataloges und grenzen den Begriff Bauform ab von den Begriffen Sonderausführung und Sonderkonstruktion. Diese Definitionen sind keiner Akte entnommen worden, sondern bilden ein eigenständiges Modell.


Definition "Bauform"
-Beschreibung und/ oder Modell eines Standardbauwerkes oder einer Kombination von konstruktionstechnisch verbundenen Standardbauwerken;
-vorgesehen zur mehrmaliger Ausführung oder nachweisbar mehrmals gebaut;
-zum Zwecke des deutschen Land-, Feld-, Küsten- oder Seebefestigungs- oder Luftverteidigungswesen;
-zwischen 1900 und 1945 entworfen;
-nach bestimmten und bei Kombinationen jeweils nur einem Entwicklungsstand entsprechenden Normen und Vorschriften, ins Besondere die Baustärke.

* Die Bauform wird gekennzeichnet durch die Bauformnummer.
* Die Bauform kann bestimmte Variabilitäten explizit erlauben.

Das heißt:
-eine authentische Kennung oder Bezeichnung oftmals unbekannt;
-einschließlich alle Regelbauten.

Es kann sich handeln um:
-Bauwerke zur Unterbringung von Personal, Waffen, Gerät, Material, Munition, Wasser oder Lebensmittel;
-Hindernisse;
-Fundamente für andere Bauwerke.




Definition "Regelbau"
-Beschreibung und/ oder Modell eines Standardbauwerkes;
-nachgewiesenen und bezeichnet als Regelbau mit authentischer Kennung in zeitgenössischen Akten;
-vorgesehen zur mehrmaliger Ausführung;
-zum Zwecke des deutschen Land-, Feld-, Küsten- oder Seebefestigungs- oder Luftverteidigungswesen;
-zwischen 1900 und 1945 entworfen;
-nach verschiedenen und stets weiterentwickelten Normen und Vorschriften.

Es handelt sich hierbei um:
-Bauwerke zur Unterbringung von Personal, Waffen, Gerät, Material, Munition, Wasser oder Lebensmittel;
-Hindernisse.


Definition "Bauform mit Zusatz"
-Beschreibung und/ oder Modell eines Bauwerkes, das sich aus einer Bauform und einem Zusatzbauwerk zusammensetzt;
-vorgesehen zur einmaliger Ausführung.

Es kann sich dabei handeln um:
-extrem lange Flügelmauer oder Flügelmauer an unüblichen Stellen;
-Hangschutzmauer;
-dreieckige Hofüberdeckungen;
-viereckige Hofüberdeckungen;
-Eingangsverlegungen;
-Hohlgänge ohne Verbindung mit anderen Bauwerken;
-angehängte PAK-Unterstellräume;
-zusätzliche angehängte Kampfräume;
-angebaute selbständige Bauwerke;
-Offener Beobachter;
-Trogbauten.

Es handelt sich dabei nicht um:
-Notausgangsschächte;
-Sickerschächte;
-Kabelbrunnen.

* Wenn der Zusatz in der gleichen Ausführung an mehreren Bauwerken festgestellt wurde, gilt der Zusammenbau als Bauform.
* Der Zusatz kann möglicherweise nachträglich angebracht worden sein.




Definition "Sonderausführung" (SA)
-Beschreibung und/ oder Modell eines an einer Bauform angelehnten Bauwerkes.
-vorgesehen zur einmaliger Ausführung;

Die Abweichungen können umfassen:
-Baustärke;
-Verstärkungen;
-P- oder S-Teile, mit oder ohne konstruktive Änderung des Bauwerkes;
-Gestaltung beschränkter Bereiche (Scharte, Eingang, (angehängter) Kampfraum);
-abgewinkelte Kampfräume (ohne daß sich die Raumanordnung ändert);
-ein ggf. vorhandener angehängter Kampfraum an anderer Stelle;
-ein anderer angehängter Kampfraum;
-Trennwände schwächer oder stärker als die Baustärke vorschreibt;
-zusätzliche oder fehlende Trennwände (ohne daß sich die Raumanordnung ändert);
-Raumhöhen (wenn die Bauform diese Variabilität nicht erlaubt) oder Sprünge in Raumhöhen;
-Treppen oder Stufen in Eingängen, zwischen oder in Räumen;
-zusätzlicher Notausgang oder an anderer Stelle;
-Hohlgangsanschluß;

Es handelt sich dabei nicht um:
-Nischen.

* Wenn die Abweichung an mehreren Bauwerken festgestellt wurde, gilt sie als Bauform.
* Die Abweichung kann möglicherweise nachträglich angebracht worden sein.




Definition "Sonderkonstruktion" (SK)
-Beschreibung und/ oder Modell eines Sonderbauwerkes;
-vorgesehen zur einmaliger Ausführung;
-zum Zwecke des deutschen Land-, Feld-, Küsten- oder Seebefestigungs- oder Luftverteidigungswesen;
-zwischen 1900 und 1945 entworfen;

Es kann sich hierbei handeln um:
-Werke;

* Wenn die Sonderkonstruktion mehrmals gebaut wurde, gilt sie als Bauform.

Letzte Änderung: 26.02.2004

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Samstag, 9. Januar 2010, 22:40

Metadaten des Bauformenkataloges

Spiegelformen L und R

Die meisten Regelbauten und andere Bauformen kommen als spiegelbildliche Formen vor. Diese werden in Objektkatalogen (und künftig auch in Bauformenkatalogen) kodiert als L (links) oder R (rechts) nach den folgenden fünf Regeln:
1) Symmetrische Regelbauten bekommen keine Kennzeichnung: z.B. der D-2.
2) Kennzeichnung durch L oder R.
3) Bestimmung durch die Wirkungsrichtung der Flankierungsanlage oder wo die sein sollte/könnte, wenn der Betrachter vor der Hofseite (Rückseite) des Bunkers steht. Basiert auf die Regelbauten 10 und 11.
4) Für die Regelbauten B1-1, B1-1a, C-3, B1-9 und 1 gilt: Zugang und Flankierungsanlage vertauschen.
5) Für Regelbauten wie der 118 und die meisten Regelbauten die ab 1941 entworfen wurden, gillt die Abbildung in (*22) "Der Westwall" Band 2 von Bettinger & Büren oder (*9) "Atlantikwall Typenheft" von Rolf als Rechtsform.

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Beruf: Gen.In.Fest.

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7

Mittwoch, 1. Januar 2014, 20:52

Die Gruppe verfährt bezüglich der Klassifizierung SA/SK seit ca. 20 Jahren wie folgt.

SA: Keine konstruktive Veränderung am Regelbau aber Anbauten wie Hangschutz offen oder Hangschutz überdeckt.

SK: Bauwerke mit konstruktiver Veränderung am Regelbauplan oder Bauwerke die keinem bekannten Regelbau entsprechen.

Das kann man sich auch vor Ort am Westwall ohne eine gebetsbuchartige Liste mit Klassifikationsmerkmalen gut merken.

Alex

Meister

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Wohnort: Speyer

Beruf: Administrator von www.west-wall.de :-)

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Mittwoch, 1. Januar 2014, 21:14

Schön das sich hier solche fachlichen Gedanken gemacht werden. Die klassifiktion SK / SA finde ich gut da simpel; und wäre auch für mich ausreichend (ob sie allerdings für Patrice reichen würde ... :roll: )
Aber was anderes: ich habe mir schon öfter überlegt ob es nicht Sinn machen würde für die Beschreibung von Anlagen eine einheitliche Nomenklatur mit definitionen zu erklären. Vorbild könnte evtl. die Burgenkunde sein. dazu könnte man die westwallspezifischen Eigenheiten ergänzen. Ich habe mir schon oft überlegt wie man zB eine am Bunkerhof angebrachte Wand definiert und betitelt (Hangschutzmauer, Hangstützmauer, Deckungsmauer?), oder die verschiedenen Zugangsgestaltungen von Regelbauten im Pfälzer Wald (gedeckter/überdeckter Hof, Zugang mit Hangsicherung und Treppe mit Absätzen?). Alleine möchte ich mir nicht anmaßen hier etwas auszuarbeiten. Aber vielleicht könnte hier eine Plattform sein wo diese Fragen in einem speziellen Forum besprochen, definiert und dann veröffentlicht werden? Es wäre ein Schritt zu wissenschaftlicher Professionalität.
Ritter der Betonrunde