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21

Freitag, 15. Februar 2008, 17:18

Ja da gebe ich dir Recht, nur durch Oxidation entsteht kein CO2 und auch kein CO Gas, meine Frage an dich war wie diese Gase in die Anlage gekommen sind, wie viel Eisen ist denn in der Anlage welches durch rosten den Sauerstoff aus der Luft entzogen hat? Was schließt die Anlage so Luftdicht ab das keine Luft reinkommt, ergo auch kein CO2 und auch kein C0. Nikolaj ihr habt mein Interesse geweckt.
Si vis pacem, para bellum!

Mfg
Michael

22

Freitag, 15. Februar 2008, 17:39

Zitat von »"Stollentroll"«

Zitat von »"Klausie"«


Nikolaj du kannst mir bestimmt die Umstände beschreiben welche zu dem Hohen CO2 Gehalt in dem Stollen führen.


Ich hoffe du bist mir nicht böse wenn ich statt Nicolaj antworte - Nicolaj darf natürlich selbstverständlich auch noch...

Besagter Stollen ist nur über zwei Schächte die auf gleichem Höhenniveau liegen zugänglich, Bewetterung findet nicht statt und im Stollen befindet sich dank altem Holzausbau genug verottende Biomasse. Das entstandene CO2 hat sich im kompletten Stollen breit gemacht und den Sauerstoff fast restlos verdrängt.
Bei der ersten Begehung wurden nur 6% Sauerstoff nachgewiesen. Dank reger Befahrungstätigkeit mit Pressluftatmern (@Sebi: Mit Doppel 12 mit 300 bar sind auch mehr als 40 Minuten machbar :lol: ) ist es aber inzwischen wieder möglich ohne Ausrüstung durch den Stollen zu wandern - was wohl inzwischen ?unfreiwillig? schon getestet wurde...
schilder_11.gif

Man(n) sollte dann aber wenigstens den Kopf immer schön an der Stollendecke halten, sonst kann das ganz schnell, ganz böse ins Auge gehen.


Naja gut, mit 300bar-Doppelflaschengeräten ist natürlich mehr drinn, aber dann bitte mit GFK-Flaschen das es nicht zu schwer wird :)

Aber 6% Sauerstoff ist verdammt wenig, bei einem normalen Menschen wird es ab etwa 13% Kritisch.

Gruß, Sebi

23

Freitag, 15. Februar 2008, 19:47

Danke für die Antwort, das erklärt nun einiges, diese Art des Ausbaus ist in
unserer Gegend nicht üblich. Ich kenne keine Anlage welche innen mir Holz ausgekleidet ist, es könnte höchstens sein das die Amerikaner nach dem Krieg so etwas gemacht haben. Dieser besagte Stollen stammt aus dem 2. Weltkrieg? Warum wurde der Sollen innen mit Holz ausgebaut, ist der Stollen hier im Forum schon vorgestellt?

Wie ich schon geschrieben habe, es ist für den Laien nicht möglich den Sauerstoffgehalt in der Luft nachzuweisen, außer im leichtsinnigen Selbstversuch welcher auch tödlich enden kann. Wie habt ihr den Sauerstoffgehalt bestimmt, mit einem Meßgerät? Also 6 % ist wirklich nicht gerade üppig, wenn man da herzkrank ist war es das. Deshalb hab ich
eine Abneigung gegen Sollen aus dem Altbergbau, wo der Schnitter ständig seine Sense schärft. Hier im Saarland stürzen hin und wieder ein paar Schächte ein.
Si vis pacem, para bellum!

Mfg
Michael

m_a82

Schüler

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Wohnort: nähe St. Wendel

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24

Montag, 6. April 2015, 23:49

Ich wollte gerade ein neues Thema schreiben als ich den Beitrag gefunden habe. Ich habe mich bei Luftschutzstollen auch oft gefragt ob genug Sauerstoff vorhanden ist. Wie machen das andere hier im Forum habt Ihr da Messgeräte dabei, wen ja dürfte ich frage welche?

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