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Saska

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Donnerstag, 15. Mai 2014, 01:35

LVZ-West Hornisgrinde Schwarzwald

Hallo Zusammen

Da bisher zur Thematik der Luftverteidigung im Schwarzwald und somit im Süden der damaligen LVZ-West bisher hier im Forum noch nicht viel eingebracht wurde, erlaub ich mir somit folgenden Beitrag dazu hier einzustellen. Ich hoffe damit das Interesse zu dieser bisher wenig bekannten Befestigungslinie so weit im Süden Deutschlands und deren neuen Besuchsmöglichkeiten zu wecken.

Aufgrund einer Einladung des Autors des Buches "Die Luftverteidigungszone West - zwischen Nagold, Neckar, Schwarzwald" Friedrich Wein war es uns möglich einen mehr wie interessanten Ausflug auf eine der höchstgelegenen Flugabwehrstellungen der LVZ-West im Schwarzwald zu unternehmen und das was wir dort vor gezeigt und erklärt bekamen überraschte und beeindruckte uns doch sehr.

So führte uns diese Begehung auf den höchsten Berg des nördlichsten Schwarzwaldes, die sogenannte Hornisgrinde, welche mit 1163 m Ü. NHM zwischen Baden-Baden und Freudenstadt eine gewaltigen Einblick über das Rheintal in Richtung der Französischen Grenze und ins Elsass hinein bietet. Schon alleine dieser Ausblick alleine ist zum einen ein Besuch des Gipfels alleine wert zum anderen erklärt sich somit warum genau hier eine schwere Flugabwehrbatterie der LVZ-West positioniert wurde.


Hier wurde ab Oktober 1939 eine schwere Flugabwehrbatterie mit 4 x 8,8cm Flak sowie leichter Flak zur Nahverteidigung in Stellung gebracht und diese teilweise festungstechnisch ausgebaut. Unmittelbar nach Kriegsende 1945 wurde dieser hohe Berggipfel sofort von der französischen Arme als Standort für eine eigene Nachrichtenstation eingenommen und entsprechend ausgebaut. Von diesem Zeitpunkt bis 1999 war die gesamte Gipfelfläche militärisches Sperrgebiet. Aufgrund diverser Veränderungen in dieser sowie in der unmittelbaren Nachfolgezeit nach dem Abzug der Französischen Streitkräfte sind heute nicht mehr alle Teile der schweren Flugabwehrstellung der LVZ-West im Gelände deutlich sichtbar oder völlig intakt erhalten - dennoch lohnt ein Besuch der dortigen Stellungen wirklich. Ebenso haben die Franzosen dort während ihrer Zeit auf dem Berg einiges an Bunkeranlagen hinterlassen und somit beherbergt die damaligen frz. Kommandobunkeranlage nun eine kleine Ausstellung zum Thema der über sechzigjährigen Wehrgeschichte der Hornisgrinde. Auch wenn sich alles dort nun erst im Aufbau befindet, so ist deutlich sichtbar wie sehr vereinte Kräfte daran arbeiten mit Fotos, Plänen und Modellen diese für die Gipfelfläche und für uns historisch interessierten Personen darzustellen. Aktuellen Planungen der lokalen Gemeinde zufolge sollen nun diese Bestrebungen zu verbesserten Ausstellungsräumen ermöglicht werden. Bereits möglich sind auf Anfrage sowie zu besonderen Anlässen Führungen über die Gipfelfläche durch die Flak Anlagen der LVZ-West sowie der Anlagen der frz. Luftwaffe durch Friedrich Wein, welcher uns während unsereres Besuches einen wirklich beeindruckenden Besuch ermöglichte.

Während nicht mehr alle der damals vier gebauten Stellungen der 8,8cm Geschütze oberirdisch sichtbar sind, beeindruckt dennoch die Stellung mit ihren zwei erhaltenen Flak-Bettungen sowie vor allem den beiden Befehlsstellen I. und II. sowie den dortigen zugehörigen LVZ- Wasserbunkern sowie einigen Fundamentresten welche Aufschluss über die damaligen Barackenbauten der Flakbesatzungen geben.

Das dann während unseres Besuches auf einer dort speziell eingerichteten Seilbahn sowie einer Schaukelanlage die jüngeren Besucher der Hornisgrinde auch auf ihre Kosten kommen bestätigte uns, dass diese eigentlich als Festungsausflug geplante Tour fraglos als Familienausflug durchgeführt werden kann. Beeindruckend wirkte fraglos dann auch der Blick vom Berg selbst oder sogar vom nun endlich wieder seit mehr als 60 Jahre geöffneten Aussichtsturm dort, welcher dann mit seinem beeindruckenden Blick über den Berg und nach Westen zu verstehen gab, weshalb man später durch die Wehrmacht hier ebenfalls die Jägermeßtellung Hermess Y dort oben plazierte.

Alles in allem bereuten wir unsere Anreise auf die Hornisgrinde nicht und möchten nachfolgend noch einmal Friedrich Wein für seine super Tour danken in welcher er aufopfernd alle Fragen aufschlussreich beantwortete und uns einen wirklich tollen Ausflugstag ermöglichte. Vielen Dank hierzu noch einmal fern ab in den Schwarzwald - rechnet damit das wir wiederkommen und überhaupt können wir die Besuch dorthin mit all den anderen befindlichen Besuchszielen nur empfehlen. Der frz. Kommandobunker hat entweder zu speziellen Terminen geöffnet und/oder wird wie entsprechende Führungen durch Herrn Wein auf Anfrage geöffnet werden. Öffnungszeiten und/oder Kontaktmöglichkeiten zur Anfrage für Führungen finden sich unter:
http://www.brand-denkmalschutz.de/in...taltungen-2014

Abschließend sollen nun einige Eindrücke unseres Besuches dort hier gezeigt werden welche einige Eindrücke über die heute dort ersichtlichen Spuren der schweren LVZ Batterie geben.

Beginen wir mit einer Übersicht über die eine Westhälfte der Stellung welche die Standorte der Befehlsstelle I. und II. sowie einer der Flakbettungen für einer der vier 8,8cm Geschütze zeigt welche mit A markiert ist.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12224

Weitere Bilder folgen. Ich hoffe das dies hier von einigen Interesse für das Forum darstellt.

Grüße Saska
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fritz

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2

Donnerstag, 15. Mai 2014, 22:55

Natürlich ist das interressant,ebenso würd ich gern mal funktechnisch mal reinschnuppern,denn die Hornisgrinde war vor dem WK eine mit unserem Weinbiet bei NW verbundene Station per Richtfunk zur weiterleitung von Telefongesprächen,weil bei uns das Festnetz zu schwach ausgebaut war, als auch nach dem WK ebenfalls per Richtfunk unseren Sender für UKW und Glotze zu versorgen, wichtig war.Unser Weinbiet war ja vorm WK eine "Weitverkehrsfunkstelle,wo noch ein gehauener Stein davon zeugt.Ausserdem werden von der Hornisgrinde heut noch viele Programme,nicht nur vom SWR ausgestrahlt.Was heißt,das da auf der Hornisgrinde auch zu WK-Zeiten etlicher Funkbetrieb geherrscht haben muss.Davon gibts nämlich ne schöne ,interresante (Telefon) Netzkarte.
Gruss Fritz

Saska

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3

Freitag, 16. Mai 2014, 10:36

Hallo Fritz

Funktechnisch war und ist dort oben noch wirklich viel vorhanden. Leider habe ich zu diesem Bereich nur sehr wenig Wissen und Infos. Alles was ich weiß:

Bereits zu Ende der 30er Jahre befand sich auf dem Berg ein Offiziers-Wachposten der die Wetterlage im Elsass beobachtete. Die später während dem Krieg auf dem Berg installierte Jägermesstellung "Hermes Y" wurde von Truppen des Luft-Nachrichten-Regiements dort oben bedient. Nach dem 2. WK ging es in der Form grade weiter. So wurde uns bei unserem Besuch auch berichtet, das während dem Kalten Krieg zuerst die Franzosen eine Fernmeldeanlage auf dem Berg stationierten, dann mit dem Austritt Frankreichs aus NATO damals, war diese somit gezwungen eine eigene Fernmeldeanlage auf dem Berg aufzustellen. Während die Anlagen der Franzosen ja 1999 aufgelöst wurden, bestehen die der NATO weiterhin und sind Sperrgebiet. Zur franz. Anlage sei noch zu berichten, dass diese während dem sogenannten "2. Golfkrieg" 1991 nahezu den kompletten Funkverkehr der franz. Armee zwischen dem Irak und Frankreich von der Hornisgrinde aus organisierte und aufrecht erhielt, wie uns berichtet wurde.

Man sieht also dass die Hornisgrinde einiges an derartiger Geschichte zu bieten hat und wirklich einen Besuch lohnt.

Anbei eine Aufnahme eines Steins im ehemaligen Bereich der franz. Anlage auf welchem sich Mitglieder der französischen Luftwaffe verewigt haben und der an deren Zeit auf der Hornisgrinde erinnert.

index.php?page=Attachment&attachmentID=12229

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surge

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4

Freitag, 16. Mai 2014, 11:21

Natürlich ist das interressant,ebenso würd ich gern mal funktechnisch mal reinschnuppern,denn die Hornisgrinde war vor dem WK eine mit unserem Weinbiet bei NW verbundene Station per Richtfunk zur weiterleitung von Telefongesprächen,weil bei uns das Festnetz zu schwach ausgebaut war, als auch nach dem WK ebenfalls per Richtfunk unseren Sender für UKW und Glotze zu versorgen, wichtig war.Unser Weinbiet war ja vorm WK eine "Weitverkehrsfunkstelle,wo noch ein gehauener Stein davon zeugt.Ausserdem werden von der Hornisgrinde heut noch viele Programme,nicht nur vom SWR ausgestrahlt.Was heißt,das da auf der Hornisgrinde auch zu WK-Zeiten etlicher Funkbetrieb geherrscht haben muss.Davon gibts nämlich ne schöne ,interresante (Telefon) Netzkarte.

Halllo Fritz,
das ist ja mal ein spannender Beitrag! Vielen Dank für die Informationen.
Kannst Du uns vlt. einen Scan der Netzkarte zeigen? Das wäre sehr nett+obendrein äußerst interessant.
@Saska: Danke für den tollen Bericht!
Grüße
surge

Saska

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Sonntag, 25. Mai 2014, 19:10

Hallo Zusammen

Wie es scheint ist das Interesse für dieses doch sehr lohenden Ausflugsziel hier geweckt worden und somit soll hier einfach weiter darüber berichtet werden.

Kehren wir doch erst einmal wieder zurück zum eigentlichen Thema, der schweren Flugabwehrstellung der LVZ-West dort oben auf der Hornisgrinde und dem was davon noch heute zu sehen ist.

Anbei nun eine weitere Ansicht der dortigen Befehlsstelle I. der LVZ Stellungen sowie einem Blick von der Gipfelfläche in Richtung Westen, also in Richtung der französischen Grenze welcher unmissverständlich erklärt weshalb gerade hier diese schwere LVZ Batterie stationiert wurde.

index.php?page=Attachment&attachmentID=12242
index.php?page=Attachment&attachmentID=12243



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fritz

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Sonntag, 25. Mai 2014, 21:59

Hallo Surge,die Karte,darf aus welchen Gründen auch immer, nicht öffentl. gezeigt werden,Kannst mir aber per PN deine E-Adresse schicken,dann kann ich dir das zuschicken.
@ Saska,ich kann mir auch vorstellen,dass es auch Kontakt mit unserer Radarstation Taubensuhl gegeben hat,die reichte ebenfalls nach Frankreich hinein und war im kalten Krieg ebenfalls französisch genutzt,wenngleich extra dafür umgebaut.Die ehemals Deutsche Anlage ist bis auf sehr wenige Fundamente verschwunden.Es wurde aber extra (Aufbau)dafür ne Materialseilbahn gebaut, die ein Jahr später auch abgebaut wurde.Gabs das auf der Hornisgrinde auch?
Gruss Fritz

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fritz« (25. Mai 2014, 22:12)


Saska

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7

Sonntag, 25. Mai 2014, 22:13

Hier nun zwei Nahaufnahmen der Seitenwände der Befehlsstelle I. sowie deren seitlichen Nieschen. Diese Stellung ist ähnlich aufgebaut wie die Bettungen der 8,8cm Flakgeschütze welche sich in unmittelbarer Nähe befinden. Man sollte hier die Tatsache beachten, dass Aufgrund der Tarnung der Stellung, auf die Verarbeitung von behauenen Steinen der Umgebung wert gelegt wurde. Dies geschah deshalb, um das Aufblenden von frisch betonierten Betonoberflächen der Seitenwände der Bettung geben Feineinsicht zu vermeiden.

index.php?page=Attachment&attachmentID=12244
index.php?page=Attachment&attachmentID=12245

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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:18

"@ Saska,ich kann mir auch vorstellen,dass es auch Kontakt mit unserer Radarstation Taubensuhl gegeben hat,die reichte ebenfalls nach Frankreich hinein und war im kalten Krieg ebenfalls französisch genutzt,wenngleich extra dafür umgebaut.Die ehemals Deutsche Anlage ist bis auf sehr wenige Fundamente verschwunden.Es wurde aber extra (Aufbau)dafür ne Materialseilbahn gebaut, die ein Jahr später auch abgebaut wurde.Gabs das auf der Hornisgrinde auch?"

Zu dem Kontakt zu Taubensuhl kann ich leider nichts sagen. ABER:

Und ob es auf der Hornisgrinde eine Materialseilbahn gab und Planungen dazu, gabs sogar schon ca. Anfang/Mitte der 1930er Jahre.

Zufall?

In diesem Fall glaube ich dann wohl eher nicht.

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fritz

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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:18

Ich muss doch mal zusehen,dass ich am Offenen Tag da runter komme.Zu der Seilbahn:Die Wurde von der Bahnstrecke von Elmstein Appental da hoch geführt,8 KM einfach,das dürften ca. 16 km Seil gewesen sein.
Gruss Fritz

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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:27

Hier noch einmal ein Blick in die Befehlsstelle I. dahinter links der moderne Funkturm welcher ebenfalls von der NATO genutzt wird, rechts der alte Mess- und Signalturm welcher heute als kleiner Aussichtsturm genutzt wird.

index.php?page=Attachment&attachmentID=12246
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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:31

Ich muss doch mal zusehen,dass ich am Offenen Tag da runter komme.Zu der Seilbahn:Die Wurde von der Bahnstrecke von Elmstein Appental da hoch geführt,8 KM einfach,das dürften ca. 16 km Seil gewesen sein.


16 Km ? :shock: Lieber Himmel, geht's noch?

Wie sich das auf der Hornisgrinde verhalten hat weiß ich nicht, ber interessant ist, dass direkt am Endpunkt davon bzw. daneben dann später die Pfeiler der Y-Stellung der Jägerleistellung Hermes Y gebaut wurde.
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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:40

Tja, es wird immer schöner und interressanter,aber die 16KM sind noch garnix,denn die Antriebsstation war doppelt ausgelegt und sollte in südl. Richtung bis Nähe Annweiler weitergebaut werden, dann wären nochmal 12 KM einfach dazugekommen,was aber nach der Einnahme von FR. nicht weiter verfolgt wurde.Da ist nämlich die Bahnstrecke Landau -Pirmasens.Nur für was, weiss ich noch nicht.Allerdings war dort schon Nachschub fürn Westwall(B10).Aufm Taubensuhl waren auch 2Y.Peiler,ein Rundumsucher,2 Würzburg Riese und( geplant) ein Mammut,von dem wir noch nix gefunden haben.Aber ne Landebahn und Nahbereichsfunk waren auch schon da.
Gruss Fritz

Saska

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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:59

WOW, da war ja richtig was los da oben bei Euch.

Also eine Landebahn bzw. ein Flugfeld gabs auch auf der Hornisgrinde. Anfangs für den Segelflug (entsprechend der Versailler Auflagen) dann später für militärische Maschinen. Ach so ja, der gewichtige Herr Göring - der eigentlich Meier heißen wollte, hatte da auch so eine Auge drauf. Es ging ebenfalls darum ihn dorthin einfliegen zu lassen, damit der dort oben auf die Jagd nach Auerhahn und andern Wildtieren gehen konnte.

Wer noch viel grasser dort oben rumgetobt hat waren dann aber die Franzosen mit den heute leerstehenden Gebäuden für Truppen, Hundestaffeln etc. Die wollten anfangs sogar den Mummelsee (eines der Highlights dort überhaupt im Schwarzwald) zukippen um Platz für mehr Kasernen zu schaffen......hält mans aus.....
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Montag, 26. Mai 2014, 21:41

Saska,hast du zufällig Bilder von den Pfeilern der Y Stellung? Würd mich mal interressieren,ob das auch Schlitzfundamente sind. Taubensuhl,der Deckname war Bergziege.
Gruss Fritz

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »fritz« (26. Mai 2014, 22:21)


surge

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Montag, 26. Mai 2014, 22:48

Hallo zusammen.
Erstmal Danke für den interessanten Beitrag, der ja sicher noch lange nicht zu Ende ist....!
Wer es nicht mehr weiss, von Vater+Sohn F. Wein gibt es ein prima Buch zur Hornisgrinde, erschienen im Explorate-Verlag.
Näheres im Link
Hornisgrinde-Die Wehrgeschichte eines Schwarzwaldberges
Grüße
surge

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Montag, 26. Mai 2014, 23:21

aaaarrrggghhhh, grad gesehen-ist leider ausverkauft!!!!!!!!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »surge« (30. Mai 2014, 18:13) aus folgendem Grund: ReSchrFehler Erst im 3. Anlauf kapiert wie man den Grund dazu schreibt....


Saska

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Dienstag, 27. Mai 2014, 06:21

Hallo surge

Danke für das positive Feedback zum bisherigen Bericht, keine Sorge, da kommt noch ein bischen was.

Zum Hornisgindebuch:

aaaarrrggghhhh, ist leider ausverkauft!!!!!!!!!!


Kein Grund zur Panik, denn die 2. Auflage hierzu ist grad in Arbeit.

Wenn es soweit ist, wird an dieser Stelle hier entsprechend berichtet werden.

Grüße Saska
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Freitag, 30. Mai 2014, 15:58

Wusst ich´s doch, dass Du was dazu sagen/schreiben kannst! :thumbsup:
Bitte gib Bescheid, ob sich der Kauf der NA für "Bestandskunden" lohnt. thx.gif
Schönes WE
surge

19

Donnerstag, 17. November 2016, 09:26

Witzig....da war ich vor Jahren spazieren und hab mich damals schon gefragt was dass wohl mal gewesen sein soll.

thx.gif