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20P7

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1

Samstag, 2. Mai 2009, 19:20

Wie öffnet man einen Regelbau 10?

Ganz einfach, indem man ihm die Decke wegsprengt.... :roll:

Hier mal ein paar schöne Bilder einer senkrecht aufstehenden Decke,
schön zu erkennen die Deckenträger mit Zwischenblechen.
Auch zu erkennen die Beschädigungen der Bleche und Träger aufgrund der Sprengung. Es ist davon auszugehen, daß noch einiges an "Fundmunition" bei der Sprengung entsorgt wurde, schön zu sehen aufgrund der Splitterwirkung an der Decke.

Gruß

Markus
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20P7

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2

Samstag, 2. Mai 2009, 21:40

noch eines
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wmts-2

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3

Samstag, 2. Mai 2009, 21:56

Also eine senkrecht weggesprengte Deckenplatte kann ich auch anbieten.
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wmts-2

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4

Samstag, 2. Mai 2009, 21:59

Nochmal der selbe :wink:
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20P7

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5

Samstag, 2. Mai 2009, 22:04

Schön anzusehen,

aber ein kompletter ist mir natürlich lieber.

Gruß

Markus

wmts-2

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6

Samstag, 2. Mai 2009, 22:17

Ist zwar jetzt ein Jahr her seit ich dort war, aber glaube er ist fast komplett. Is ein kleiner MG Bunker, leider haben die Amis das mit der Sprengung sehr ernst genommen, bei dem einen mehr - bei dem anderen weniger.

aupex

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7

Samstag, 2. Mai 2009, 23:43

Gabs da nicht mal was, das die bei denen die Decke so schön hoch steht zuerst mit wasser gefüllt wurden, bevor sie gesprengt wurden, oder verwechsel ich da was?

20P7

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8

Sonntag, 3. Mai 2009, 00:05

Nö, da werwechselst Du nichts,

wenn man mit Wasserdruck sprengt, hebt sich die Decke und die Außenwände werden nach außen gedrückt, dadurch klappt er wie ein Kartenhaus auseinander.

Je nachdem wie viel Sprengstoff verwendet wurde, flog die Decke sehr hoch, sehr weit, oder blieb auf der Kante stehen. Die Außenwände wurden ja meist vom Erdreich gebremst und stellten sich nur ein wenig schief. Wo sie allerdings nicht angeerdet waren, wurden sie auch weit auseinander gedrückt.

Bei reinen Sprenungen mit Sprengstoff und Munition rissen die Bauwerksteile komplett auseinander, flogen etliche Meter weit, waren in zig Teile zerborsten.

Gruß

Markus

9

Sonntag, 3. Mai 2009, 00:22

Nun ja an der Decken mit ihrer Konstruktion kann sich die Sprengkraft gleichmäßig verteilen.

Außerdemmuss man auch wissen das die Deckenträger 40 cm in die Wände hineinreichen. Die Sprengkraft muss dan nur das gewicht der Decke und die Verbindung zwischen Wand und Decke brechen.

Bei B1 bauten haben wir ja nur 60 cm dicke der armierten Verbindung, bis die Druckwelle da die Schwachpunkte der Decke knacken kann ist der Hut schon in der Luft und die Welle verpufft. Je dicker die Decke desto größer die Chance das die Wand/Deckenverbindung hält die Decke zerbricht.

Interessant sind dahingehend auch die 10a, die hebts entweder immer ganz ab oder sie bricht genau an der Stelle an welcher der Kamin durchbricht.

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deproe

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10

Samstag, 9. Mai 2009, 13:17

vielleicht haben sich die damaligen sprengmeister ein gaudi gemacht, wer die decke zum stehen bringt, da ja mehrere faktoren die sprengung beeinflusste - ebentuell wurde gewettet und die erfahrensten machten wohl das rennen :wink:
bis dann gruß deproe

&quot;Nicht kleckern, klotzen!&quot;

aupex

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11

Samstag, 9. Mai 2009, 21:04

Bei uns im Ort haben die Amis gesprengt. Laut Zeugenaussagen, haben die Reingpackt was gerade da war. Wohl auch um ein bisschen show zu machen...

Stutta

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12

Samstag, 9. Mai 2009, 21:36

Also, wird ein Bunker unter Zuhilfenahme von Wasser gesprengt, reist die Decke ab aber fliegt nicht in der Gegend rum, sonder fällt sehr schnell wieder auf die Mauern.
Ist nur Altmunition im Spiel, und das war bei fast allen der Fall, reist es die Decke glatt ab und die macht dann was sie will. Die Abrißkanten sind mehr oder weniger glatt.
Ist ganz einfach. Wasser gibt den Druck direkt weiter, heißt ist auch nur die kleinste Öffnung da, verliert sich der Druck sofort. Die Abrißkanten sind dann sehr zerbröselt.
Ich brauche aber wenig Sprengmittel.
Etwas so wie Druckbehälter geprüft werden.
Fülle den mit Wasser und jetzt vereinfacht, haue mit einem Hammer drauf, das erzeugt einen irren Druck. Natürlich ist das Verfahren weit aufwendiger und wie es sich gehört genormt.
Ist die Ladung nicht verdämmt, sondern einfach nur im Raum verteilt, brauche ich fast das Doppelte um einen Druck zu erzeugen, so das die Deckte überhaupt abheben kann.

Walter