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Mittwoch, 30. April 2008, 20:16

Stollen in Stuttgart (Kräherwald) entdeckt !!!

Stollen in Stuttgart (Kräherwald) entdeckt !!!

In Stuttgart erforschen zwei Vereine Bunker und Stollen – Tunnel im Kräherwald soll zugänglich werden

Stuttgart - Lange sind sie regelrecht verdrängt worden, die Schutzbauten aus dem Zweiten Weltkrieg. Neuerdings stehen sie aber hoch im Kurs. Seit einiger Zeit konkurrieren gleich zwei Vereine um die Erforschung von Bunkern und Stollen. Rund 250 davon sind in Stuttgart bekannt – und immer mehr werden öffentlich zugänglich gemacht.

Eine steile Waldböschung nahe der Kräherwaldstraße. Mit Moos bewachsene Betontrümmer übersäen den Boden. Das geübte Auge erkennt, dass hier der Zugang zu einem Luftschutzstollen gewesen sein muss, der nach dem Krieg gesprengt worden ist. Christian Ebker und seine Mitstreiter von der Forschungsgruppe Unter Tage steuern auf ein kleines Loch in der Erde zu. Ein Fuchs hat hier seinen Bau gegraben – und dabei unbewusst den Weg zum früheren Eingang gewiesen.

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Im Schutzanzug zwängen sich die Neugierigen durch das 40 Zentimeter kleine Loch. Innen erwarten sie Betonwände und ein intakter Stollen. "Er würde sich eignen, um ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen", sagt Ebker, und die Vorfreude ist ihm anzumerken. Doch zunächst einmal wird das Loch unter den kritischen Augen städtischer Mitarbeiter wieder zugeschüttet, damit sich keine Unbefugten in den unsicheren Stollen vorwagen.

Im Untergrund der Stadt schlummern rund 250 bekannte Bunker und Fluchtstollen. "Die meisten davon sind verschüttet", weiß Richard Sonn vom Tiefbauamt. Von vielen besitzt seine Behörde alte Pläne. Ganze Aktenordner liegen auf dem Tisch. Dabei ist auch eine Zeichnung vom "Stollen No 21" am Kräherwald, den Ebker bei einem Spaziergang anhand der Trümmer entdeckt hat. Zwei Zugänge, Sanitäranlagen, Notausgang und ein Befehlsstand sind da verzeichnet. "Mit der Realität haben die Pläne aber oft nichts zu tun", weiß Ebker.

Dennoch sind die Schriftstücke neuerdings heiß begehrt. Die beiden Vereine Forschungsgruppe Unter Tage, gegründet Ende 2005, und Schutzbauten Stuttgart, entstanden ein halbes Jahr später, haben sich der Bunkererschließung verschrieben und arbeiten mit der Stadt zusammen. "Wir sind froh, dass die sich drum kümmern", sagt Sonn frei heraus. Das Tiefbauamt übernimmt dabei die technische Betreuung und schaut nach der Sicherheit.

Ganz grün sind sich die beiden Vereine freilich nicht. Eine Kooperation findet nicht statt, immer wieder stehen gegenseitige Vorwürfe im Raum, die sich mal um Kommerzialisierung, mal um Kriegsverherrlichung drehen. "Wir wollen ausschließlich dokumentieren", sagt Ebker, "wer jemals in der drückenden Enge eines Bunkers war, lehnt Krieg ab." Ihn wurmt es, dass der Konkurrenzverein am Feuerbacher Bahnhof mehrere Bunker und in Mühlhausen einen Pionierstollen zugänglich gemacht hat und dort gegen Eintritt regelmäßig Führungen anbietet. Mit der Entdeckung am Kräherwald hofft Ebker, bald mit öffentlichen Begehungen nachziehen zu können.

Beim Verein Schutzbauten Stuttgart, mit 48 Mitgliedern dreimal so groß wie die Forschungsgruppe, will man den Konkurrenten nicht direkt kommentieren. Der stellvertretende Vorsitzende Harald Bauer sagt lediglich: "Unser Ziel ist mehr, die Geschichte des Zivilschutzes aufzuarbeiten, wir sind weniger an Expeditionen interessiert." Gerade mit Schulen wolle man künftig enger zusammenarbeiten: "Das liegt uns sehr am Herzen, denn junge Leute wissen nicht mehr viel von diesem Teil unserer Geschichte." Zu diesem Zweck suche man derzeit Senioren, die unter der Woche vormittags Führungen übernehmen.

Bauer spricht gar von 400 Stollen in der Stadt. Auch wenn die meisten verfüllt sind: Die Stuttgarter Unterwelt sollte für zwei Vereine reichen. Spannend ist sie allemal – in Feuerbach wie im Kräherwald.


Jürgen Bock, StN
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nikolaj

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2

Mittwoch, 30. April 2008, 20:55

ja wie jetzt haben doch gerade erst telefoniert. und schon im forum :D
kriegst du das bild noch hin?

gruß nikolaj

3

Donnerstag, 1. Mai 2008, 01:05

@ Nikolaj

Das mit dem Bericht und Bild wollte ich ja, aber bei nur 130 KB sieht man und auch Frau vom Bericht und Bild nicht mehr viel :(

Grüßle :D
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Donnerstag, 1. Mai 2008, 08:06

130 kb reichen erfahrungsgemäß für ordentliche Bilder.

Ein Mix ais komprimierung und Pixelmäßige verkleinerung führt da eigentlich immer zum Ziel.

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flowcatcher

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 12:01



So vielleicht :-)
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flowcatcher

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 12:05

Noch das Plänsche:

Grüßle
»flowcatcher« hat folgende Datei angehängt:
  • FSt.jpg (124,7 kB - 51 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. November 2017, 19:52)
http://www.tierheim-dallau.de

nikolaj

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7

Donnerstag, 1. Mai 2008, 12:45

ja und das bild vom defi !

meinetwegen auch schlecht aufgelöst ?

gruß nikolaj

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Freitag, 10. Juni 2016, 10:40

Hier liegt nun ein Geocache drin -.- und rum geschmiert wurde auch schade drum!

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